Teningen liegt im Südwesten Baden-Württembergs, etwa drei Kilometer westlich von Emmendingen und rund 20 Kilometer nördlich von Freiburg. Die Gemeinde erstreckt sich über die Vorbergzone des Schwarzwaldes, die Elzniederung und die Dreisamniederung. Ein markanter Punkt ist der Nimberg bei Nimburg, der sich etwa 70 Meter über die Umgebung erhebt. Geologisch prägen Buntsandstein, Muschelkalk und mächtige Lössschichten den Untergrund, während die Elz fruchtbare Kies- und Sandböden abgelagert hat.
Erstmals erwähnt wird Teningen 972 als Besitz des Klosters Einsiedeln, doch der Name deutet auf eine alemannische Gründung im 5. oder 6. Jahrhundert hin. Im Mittelalter gehörte der Ort zu verschiedenen Herrschaften, darunter die Grafen von Freiburg und die Markgrafen von Hachberg. Nach einem Brand durch Freiburger Bürger 1306 und der Übernahme durch die Markgrafen von Baden blieb Teningen bis heute Teil Badens. Wirtschaftlich lebte der Ort lange von Landwirtschaft, später vom Hanfanbau, der im 18. Jahrhundert zu Wohlstand führte. Die Industrialisierung brachte Fabriken wie die Aluminium GmbH und die Kondensatorenfabrik FRAKO hervor.
Heute ist Teningen vor allem durch seine Industrie bekannt und zählt zu den größten Industriegemeinden im Landkreis. Die Ortsteile Heimbach, Köndringen, Landeck, Nimburg und Bottingen prägen das Bild. In Heimbach zeugt das Schloss von einer bewegten Geschichte, während der Heimbacher Bienenberg als Weinlage bekannt ist. Die „Landecker Verwerfung“, eine geologische Besonderheit, zieht Besucher an. Die Nähe zum Kaiserstuhl sorgt für ein mildes Klima, das die Region zu einer der wärmsten Deutschlands macht.