Kobenz liegt in der Steiermark, nördlich der Mur und am Übergang zwischen dem Aichfeld und dem Seckauer Becken. Die Gemeinde erstreckt sich bis in die Ausläufer der Seckauer Alpen, wo markante Erhebungen wie der Seckauer Zinken oder der Tremmelberg das Landschaftsbild prägen. Das Gemeindegebiet umfasst sieben Ortschaften, darunter den Hauptort Kobenz selbst sowie Farrach und Raßnitz.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 860 unter dem Namen „ad Chumbenzam“ in einer Urkunde König Ludwigs des Deutschen. Im 12. Jahrhundert erhielt die Pfarre durch den Salzburger Erzbischof Eberhard I. eine besondere Bedeutung, als sie an die Propstei Seckau übertragen wurde. Seit 2007 trägt Kobenz den Titel einer Marktgemeinde und führt seit 2004 die Bezeichnung „Gesunde Gemeinde – Lebenswerte Gemeinde“.
Besonders sehenswert sind das Schloss Hautzenbichl, die Pfarrkirche hl. Rupert und die St. Koloman-Kirche. Ein Museum widmet sich der Landtechnik, während mehrere Wegkreuze im Gemeindegebiet auf traditionelle Frömmigkeit hinweisen. Wirtschaftlich ist Kobenz in den Tourismusverbund „Tourismus am Spielberg“ eingebunden und bietet Sportmöglichkeiten wie Fußball, Tennis und Langlauf. Vereine wie die Freiwillige Feuerwehr oder der Musikverein prägen das Gemeinschaftsleben.