Köditz liegt im oberfränkischen Vogtland, etwa fünf Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Hof. Der Hauptort erstreckt sich entlang des Baches Göstra, während die Saale im Osten die Grenze zu den Nachbargemeinden bildet und das Gemeindegebiet durchfließt. Zu Köditz gehören mehrere Gemeindeteile wie Brunnenthal, Joditz und Schlegel, die sich über verschiedene Gemarkungen verteilen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Köditz im Jahr 1359 unter dem Namen „Koͤtitz“. Der Ortsname geht vermutlich auf einen slawischen Personennamen zurück. Im Mittelalter war der Ort zwischen den Vögten von Weida und Gera sowie den Burggrafen von Nürnberg umkämpft und wurde 1402 zerstört. Später gehörte Köditz zum Fürstentum Bayreuth und wurde 1810 bayerisch. Die heutige Gemeinde entstand durch Eingemeindungen im Rahmen der Gebietsreform.
Besonders sehenswert ist die Leonhardskirche, eine Wehrkirche mit markantem Dachreiter, die das Ortsbild prägt. Ein weiteres Bauwerk ist das Schloss Köditz. Im Gemeindeteil Joditz lädt der Auensee mit Liegewiesen und Campingplatz zum Verweilen ein. Berühmte Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Jean Paul, der in Joditz seine Jugend verbrachte, oder die Bildhauerin Margarete Wiggen sind mit Köditz verbunden.