Krimml liegt im Salzburger Land, eingebettet in einen Talkessel auf etwa 1067 Metern Höhe. Die Gemeinde gehört zu den Nationalparkgemeinden Hohe Tauern und ist die südwestlichste des Bundeslandes. Sie grenzt an Tirol und Südtirol und wird vom Krimmler Achental mit seinen Seitentälern durchzogen. Bekannt ist der Ort vor allem für die Krimmler Wasserfälle, wo die Krimmler Ache in drei Stufen über 380 Meter stürzt.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Bronzezeit zurück, doch dauerhafte Siedlungen entstanden erst später. Kelten und Römer nutzten den Ort vor allem als Durchgangsroute über den Krimmler Tauern. Im Mittelalter wurde Krimml Teil des Erzbistums Salzburg und entwickelte sich zu einer wichtigen Station für Händler und Hirten auf dem Weg ins Ahrntal.
Heute prägen die Wasserfälle das Bild, die zu den höchsten Europas zählen. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Oberkrimml als ursprünglicher Kern. Die Pfarrkirche, eine der ältesten im Pinzgau, zeugt von der langen Geschichte. Wanderwege führen von hier aus in die umliegenden Täler und über die Tauernpässe.