Sehenswürdigkeiten in Kyritz

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St. Marien
Doris Antony, Berlin CC BY-SA 4.0
3 SehenswürdigkeitenBrandenburgDeutschland

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Sehenswürdigkeiten in Kyritz

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Kyritz liegt in der Prignitz, einer historischen Landschaft im Nordwesten Brandenburgs. Die Stadt erstreckt sich an der Grenze zwischen der Kyritzer Platte im Westen und der Dosseniederung im Osten, wo sich die Kyritzer Seenkette ausbreitet. Im Osten schließt sich die Wittstock-Ruppiner Heide an, während benachbarte Orte wie Heiligengrabe im Norden und Wittstock im Nordosten liegen. Der Beiname „an der Knatter“ geht auf das Geräusch der einst zahlreichen Wassermühlen an einem Nebenarm der Jäglitz zurück, von denen heute nur noch eine erhalten ist.

Die Stadt blickt auf slawische Wurzeln zurück, erstmals erwähnt wurde sie um 948 als Gau Chorizi. Nach dem Wendenkreuzzug im 12. Jahrhundert wurde die Region von Siedlern aus dem Rheingebiet, Holland und Flandern neu besiedelt. Kyritz erhielt 1237 das Stadtrecht und entwickelte sich im 14. Jahrhundert zu einer Hansestadt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die entvölkerte Stadt erneut aus dem Westen besiedelt und im 18. Jahrhundert zur preußischen Garnisonsstadt.

Kyritz prägt eine mittelalterliche Stadtmauer mit erhaltenen Toren wie dem Holzhausener Tor sowie die Pfarrkirche St. Marien. Das ehemalige Franziskanerkloster, heute ausgegraben, zeugt von der städtischen Geschichte. Ein besonderes Ereignis ist das Bassewitzfest, das an die Hinrichtung des Ritters Bassewitz erinnert. Die Umgebung mit Seen und Heide lädt zu Wanderungen ein, während die Klosterbrauerei Neuzelle das historische Bier „Mord und Totschlag“ wieder auflegt.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
9.114
Fläche
157,38 km²
Seehöhe
42 m
Bezirk
Landkreis Ostprignitz-Ruppin

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