Laaber liegt im Osten des Fränkischen Juras, wo die Schwarze Laber durchs Tal fließt. Der Markt befindet sich westlich von Regensburg und ist von Nachbarorten wie Hemau, Beratzhausen und Nittendorf umgeben. Die Burgruine über dem Ort prägt das Bild des Labertals.
Erstmals taucht der Name im elften Jahrhundert auf, abgeleitet vom Fluss, dessen keltischer Name „die Schwatzende“ bedeutet. Jahrhunderte lang bestimmten die Herren von Laaber als Adelsgeschlecht das Geschehen; sie wirkten als Bürgermeister in Regensburg und Nürnberg und hinterließen Spuren in Dichtung und Minnesang. Nach dem Aussterben der Familie ging der Ort an bayerische Herzöge und später an Pfalz-Neuburg, wo die Reformation Einzug hielt.
Heute ist Laaber bekannt für seine barocke Pfarrkirche und die markante Burgruine. Zahlreiche Gewerbebetriebe haben sich angesiedelt, doch der Ort bewahrt sein historisches Erbe. Persönlichkeiten wie der Dichter Hadamar von Laber oder der Verleger Henning Müller-Buscher verbinden den Ort mit Kultur und Wissenschaft.