Mieres liegt in der autonomen Region Asturien im Norden Spaniens, eingebettet zwischen sanften Hügeln und durchzogen vom Fluss Caudal. Die Gemeinde grenzt im Norden an Orte wie Oviedo und Langreo, während sie im Süden an Lena und Aller anschließt. Im Westen und Osten reihen sich kleinere Nachbargemeinden wie Morcín und San Martín del Rey Aurelio aneinander.
Die Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Römerzeit zurück, wobei ein Schreiben des Soldaten Lucius Corona Severus aus dieser Epoche erhalten blieb. Später, im Mittelalter, wurde hier eine Kirche gestiftet, die bis heute von Bedeutung ist. Über Jahrhunderte hinweg prägte die Lage an wichtigen Verkehrswegen die Entwicklung des Ortes.
Heute ist Mieres vor allem für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter das Santuario de los Mártires in Valdecuna und mehrere Paläste wie der Palacio de Arriba. Die Stadt brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor, darunter den Musiker Víctor Manuel und den Fußballtorwart Juan Carlos Ablanedo. Auch kulturell pflegt Mieres Verbindungen zu Städten wie Karviná in Tschechien oder San Miguel de Padrón auf Kuba.