Lasberg liegt im Mühlviertel auf etwa 574 Metern Höhe und erstreckt sich über rund 44 Quadratkilometer. Das Gemeindegebiet wird von der Feldaist durchzogen, die mit ihren Zuflüssen Feistritz und Flanitz zur Donau entwässert. Der Ort ist von Wäldern und landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt, wobei nur ein kleiner Teil bewaldet ist. Er gehört zum Bezirk Freistadt und ist Teil des Gerichtsbezirks Freistadt.
Erstmals erwähnt wurde Lasberg im Jahr 1125, als Adalbero von Griesbach seine Kirche in „Lozperch“ dem Stift Sankt Florian schenkte. Im 12. Jahrhundert saß hier das Rittergeschlecht der Lasberger, das später nach Bayern und Niederösterreich auswanderte. 1510 erhielt der Ort durch Kaiser Maximilian I. das Marktrecht, das später bestätigt werden musste. Die Herrschaft Weinberg wechselte von protestantischen zu katholischen Besitzern, was die Gegenreformation beschleunigte. Nach 1848 wurden die heutigen Ortsteile Lasberg, Steinböckhof und Wartberg verwaltet, bevor sie 1874 zur heutigen Gemeinde vereinigt wurden.
Lasbergs Geschichte prägt bis heute das Ortsbild. Die Burgruine Dornach und die katholische Pfarrkirche St. Vitus zeugen von der Vergangenheit. Der Dornachhof, heute Hartmayergut, und das Bürgerspital erinnern an die lokale Herrschaftsgeschichte. Der Aussichtsturm Hoh-Haus am Buchberg bietet einen weiten Blick über das Mühlviertel. Traditionelle Handwerke wie das Pechölbrennen werden im Freilichtmuseum „Fürstenhammer“ und der Alten Marktschmiede bewahrt.