Líšný liegt im Norden Tschechiens, wo die Jizera (Iser) durch die Landschaft fließt und am nördlichen Rand des Český ráj (Böhmisches Paradies) endet. Das Dorf erstreckt sich entlang des Flussufers und beherbergt etwa 250 Einwohner.
Erstmals tauchte der Ort 1382 unter dem Namen Lesczne in Urkunden auf, wobei die ersten Häuser vermutlich am rechten Ufer entstanden. Später breitete sich die Siedlung auch auf die linke Seite aus, und ab der Mitte des 16. Jahrhunderts prägte das Adelsgeschlecht der Maloskal die Region. Ein markantes Bauwerk ist die Kapelle des Heiligen Johann von Nepomuk, die 1777 geweiht wurde.
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Libentiny, Líšný 1. díl und Líšný 2. díl, wobei die beiden letzteren früher als Lischnei-Sniehower Anteil und Lischnei 2. Anteil bekannt waren. Die Grundsiedlungseinheiten beschränken sich auf Líšný 1. díl und Líšný 2. díl.