Markkleeberg liegt am südlichen Rand von Leipzig in Sachsen, wo die Pleiße durch die Landschaft fließt. Die Stadt grenzt an Leipzig im Norden sowie an die Städte Böhlen und Zwenkau und die Gemeinde Großpösna. Früher gehörte auch Cospuden zu Markkleeberg, heute ist es ein eigenständiger Ortsteil.
Die Stadt entstand 1934 durch den Zusammenschluss der Orte Oetzsch-Markkleeberg und Gautzsch. Der nationalsozialistische Name Gautzsch wurde abgelehnt, weshalb man sich für den kleineren Ort Markkleeberg entschied. Später kamen weitere Dörfer wie Großstädteln, Zöbigker und Wachau hinzu. Markkleeberg spielte eine Rolle in der Völkerschlacht von 1813, als Wachau ein Hauptschauplatz war. Im Zweiten Weltkrieg gab es ein Außenlager des KZ Buchenwald, in dem Zwangsarbeiterinnen für die Rüstungsindustrie arbeiten mussten.
Heute prägen historische Bauwerke wie das Torhaus Markkleeberg und das Weiße Haus das Stadtbild. Das Torhaus, einst eine Wasserburg, beherbergt heute ein Museum zur Regionalgeschichte. Das Weiße Haus, eine neoklassizistische Villa mit Parkanlage, war einst ein Treffpunkt des Leipziger Kulturlebens. Die umliegenden Braunkohlentagebaue wurden stillgelegt und zu Seen und Wäldern umgestaltet, die heute Erholung bieten.