Pegau liegt südlich von Leipzig in der flachen Leipziger Tieflandsbucht an der Weißen Elster. Die Stadt grenzt im Nordosten an den Zwenkauer See und wird vom Profener Elstermühlgraben durchflossen. Sie ist umgeben von Orten wie Zwenkau, Groitzsch und Markranstädt und liegt nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
Erstmals erwähnt wurde Pegau im Zusammenhang mit der Gründung des Pegauer Klosters durch Wiprecht von Groitzsch im Jahr 1096. Das Kloster prägte die frühe Entwicklung der Stadt, die später von Hexenverfolgung, medizinischen Pionierleistungen und hohen Gästen wie Napoleon und Zar Alexander I. geprägt wurde. Auch Friedrich der Große weilte hier.
Die Stadt besticht durch historische Bauwerke wie die romanische Laurentiuskirche mit ihrem berühmten Kenotaph, das Rathaus aus der Renaissance und das Napoleonhaus, das einst hohen Besuch beherbergte. Das Museum, Postmeilensäulen und das Volkshaus ergänzen das kulturelle Erbe. Die Umgebung mit dem nahen See und der Elster lädt zu Ausflügen ein.