Mèze liegt am Nordufer des Étang de Thau, eines großen Küstengewässers im südfranzösischen Département Hérault. Gegenüber auf der anderen Seeseite befindet sich die Stadt Sète, während im Osten Bouzigues und im Nordosten Villeveyrac liegen. Die Landschaft ist geprägt vom Wasser und der Nähe zum Mittelmeer.
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück: Schon vor über 65 Millionen Jahren hinterließen Dinosaurier ihre Spuren, und im 8. Jahrhundert v. Chr. siedelten hier Phönizier. Ihr Name „Mèze“ soll auf eine „hohe Stelle, von wo sich ein Rauch erhebt“ zurückgehen. Später entstand ein wichtiger Hafen für den phönizischen Schiffsverkehr nach Spanien.
Heute ist Mèze bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Überreste der Siedlung Pallas oder die Kirche Saint-Hilaire. Wirtschaftlich spielt die Austernzucht im Étang de Thau eine große Rolle, ergänzt durch Weinbau und Tourismus. Jährlich im Juli lockt das Festival de Thau mit afrikanischer und afroamerikanischer Musik Besucher an.