Mogán liegt im Südwesten Gran Canarias, eingebettet in ein fruchtbares Tal, das von steilen Bergen umgeben ist. Die Gemeinde grenzt im Norden an Tejeda und im Osten an San Bartolomé de Tirajana, während im Nordwesten San Nicolás de Tolentino liegt. Der Hauptort erstreckt sich als langgezogene Siedlung durch das Barranco de Mogán, wo üppige Gärten und kleine Felder das Bild prägen. Hier gedeihen Zitrusfrüchte, tropische Früchte und Gemüse, während in Gewächshäusern Blumen für den Export gezüchtet werden. Das Tal wurde von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet, und einige Strände erhielten Sand aus der Westsahara.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Aufzeichnungen, doch seine heutige Bedeutung verdankt er vor allem der fruchtbaren Landschaft und dem Wasserreichtum des Barrancos. Früher lebten die Menschen von Landwirtschaft, heute ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Besonders die Küstenorte wie Playa de Mogán oder Puerto Rico haben sich zu beliebten Reisezielen entwickelt, wo Hotels und Ferienanlagen entstanden sind.
Mogán besticht durch seine malerische Lage zwischen Bergen und Meer. Der Hafen Puerto de Mogán mit seinem farbenfrohen Fischerdorf und dem Yachthafen zieht Besucher an, während das Tal mit seinen Gärten und Feldern eine grüne Oase bildet. Die Gemeinde ist auch Heimat der Handballspielerin María Núñez Nistal, die international für Aufmerksamkeit sorgte.