Möggers liegt eingebettet im Leiblachtal auf dem Pfänderstock, einem Bergzug in Vorarlberg. Die Gemeinde grenzt im Osten und Nordosten an das deutsche Westallgäu, wobei der Nachbarort Scheidegg nur wenige Kilometer entfernt ist. Von bestimmten Punkten aus bietet sich ein Blick auf die deutsche Stadt Lindau und den Bodensee. Ein Teil des Europaschutzgebiets Rohrach gehört ebenfalls zum Gemeindegebiet.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1249, als in einer päpstlichen Bulle von einer Mühle „an dem Ogiez“ die Rede ist. Später wechselte die Herrschaft mehrmals: Zunächst besaßen die Montforter das Gebiet, bevor es 1523 an die Habsburger überging. Nach einer kurzen bayerischen Zwischenzeit von 1805 bis 1814 blieb Möggers bis zum Ende der Monarchie bei Habsburg. Ein wichtiger historischer Weg war der Rucksteig, auf dem im Mittelalter Salz transportiert wurde und der 1544 ausgebaut wurde.
Die katholische Pfarrkirche hl. Ulrich und die Ulrichskapelle prägen das Ortsbild. Die Wirtschaft war lange von Land- und Forstwirtschaft geprägt, später kamen Mühlen, Sägen und Holzkohleerzeugung hinzu. Heute spielt die Landwirtschaft eine zentrale Rolle, da die Hälfte der Fläche aus landwirtschaftlichen Nutzflächen besteht. Die Gemeinde ist auch Heimat der Skirennläuferin Ariane Rädler, die Olympiasiegerin wurde.