Monza liegt in der flachen Po-Ebene am Fuß der hügeligen Brianza, etwa zwanzig Kilometer nordöstlich von Mailand. Der Fluss Lambro durchzieht die Stadt von Norden nach Süden, während der künstliche Lambretto und der Canale Villoresi das Gewässernetz ergänzen. Die Altstadt erhebt sich auf etwa 162 Metern Höhe und ist von einer Moränenlandschaft umgeben, die der Region ihren typischen Charakter verleiht.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die Römerzeit zurück, als hier eine Siedlung namens Moguntiacum oder Modicia entstand. Im siebten Jahrhundert wurde Monza zur Sommerresidenz der Langobardenkönige und erhielt im Jahr 700 die Stadtrechte. Später stand sie unter wechselnden Herrschaften, darunter die Visconti, die Spanier und die Österreicher, bis sie 1859 Teil des Königreichs Sardinien wurde. Die erste Eisenbahnstrecke Norditaliens verband bereits 1840 Mailand mit Monza.
Berühmt ist Monza für den Dom aus dem 14. Jahrhundert, der die Eiserne Krone der Langobardenkönige bewahrt. Die Königliche Villa aus dem 18. Jahrhundert und der weitläufige Park mit Rennstrecke und Sportanlagen prägen das Bild. Die Stadt ist zudem für ihre Möbelhandwerker und als Geburtsort bedeutender Persönlichkeiten wie des Königs Adaloald und des Komponisten Francesco da Milano bekannt.