Biassono liegt in der lombardischen Ebene, umgeben von sanften Hügeln und durchflossen vom Lambro, der im Ortsteil San Giorgio al Lambro vorbeifließt. Die Gemeinde gehört zur Provinz Monza und Brianza und ist nur wenige Kilometer von Monza entfernt, während Mailand etwa zwanzig Kilometer entfernt im Süden liegt. Das Gebiet grenzt an den Parco Regionale della Valle del Lambro, der der Landschaft ihren besonderen Reiz verleiht.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, als er möglicherweise als befestigte Siedlung entstand. Eine besondere Rolle spielte das Kloster, das zeitweise den Guglielmiten als Zuflucht diente. Berühmtester Sohn des Ortes ist Ansperto, der im 9. Jahrhundert als Bischof von Mailand wirkte und hier geboren sein soll.
Heute ist Biassono vor allem durch das nahegelegene Autodromo Nazionale Monza bekannt, das jedes Jahr im September Schauplatz des Formel-1-Rennens ist. Die Bahnstation Biassono-Lesmo Parco verbindet den Ort mit dem Schienennetz der S-Bahn Mailand. Neben historischen Spuren wie dem Kloster prägen auch Persönlichkeiten wie der Motorradrennfahrer Fabrizio Pirovano das Bild der Gemeinde.