Moorenweis liegt im Westen des oberbayerischen Landkreises Fürstenfeldbruck, etwa vierzehn Kilometer von der Kreisstadt entfernt. Die Gemeinde erstreckt sich über eine abwechslungsreiche Landschaft, in der die Maisach entspringt, ein Nebenfluss der Amper. Zu Moorenweis gehören fünfzehn kleinere Gemeindeteile, die das Bild des Ortes prägen.
Erstmals taucht der Ort in einer Urkunde des Klosters Wessobrunn aus dem achten Jahrhundert auf. Über Jahrhunderte hinweg übte das Kloster als Grundherr maßgeblichen Einfluss aus, bis die Säkularisation im frühen neunzehnten Jahrhundert diese Verbindung beendete. Die heutige Gemeinde entstand im Jahr darauf und wurde später durch Eingemeindungen deutlich vergrößert.
Prägend für Moorenweis sind vor allem die katholische Pfarrkirche St. Sixtus und die Filialkirche St. Nikolaus in Dünzelbach, die als Baudenkmäler gelten. Die Wirtschaft lebt traditionell von Landwirtschaft und mittelständischen Betrieben. Persönlichkeiten wie der Chirurg Max Grasmann oder die Erotikdarstellerin Mia Julia Brückner haben hier ihre Wurzeln. Gut angebunden ist der Ort durch die Staatsstraße 2054 und mehrere Buslinien, die Anschlüsse an die S-Bahn nach München bieten.