Naila liegt im östlichen Frankenwald, wo die Selbitz durch das Gemeindegebiet fließt. Der Bahnhof der Stadt liegt auf etwa 500 Metern Höhe, während der Döbraberg im Norden bis auf 710 Meter ansteigt. Die Stadt ist heute ein Mittelzentrum im Landkreis Hof und liegt an der bayerischen Porzellanstraße.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1343 als „Dorf zu Neulins“. Im 15. bis 18. Jahrhundert prägten Bergbau und später Textil- und Schuhindustrie das Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge ins Tal, was die Bevölkerungsstruktur veränderte.
Die evangelische Stadtkirche St. Veit am Marktplatz ist ein markantes Bauwerk. Im 20. Jahrhundert entstanden auch katholische Kirchen wie die Verklärung Christi. Die Stadt ist Sitz des Dekanats Naila und bietet mit dem Frankenwald eine waldreiche Umgebung. Eingemeindungen wie Froschgrün und Lippertsgrün erweiterten das Stadtgebiet.