Niddatal liegt im hessischen Wetteraukreis und wird von der Nidda durchflossen. Die Stadt gliedert sich in die Stadtteile Assenheim, Bönstadt, Ilbenstadt, Kaichen und Wickstadt. Im Norden grenzt sie an Friedberg, im Osten an Florstadt und Altenstadt, im Süden an Nidderau und Schöneck sowie im Westen an Karben und Wöllstadt.
Erstmals erwähnt wird Ilbenstadt bereits im Jahr 778, während Assenheim und Kaichen als historische Gerichtsorten und Siedlungen Bedeutung erlangten. Die heutige Stadt entstand 1970 durch den Zusammenschluss von Assenheim, Bönstadt und Ilbenstadt, Kaichen folgte ein Jahr später. Wirtschaftlich war die Region lange von Landwirtschaft und Mühlen geprägt, später prägte das Getreidesilo in Assenheim als europäisches Großprojekt die Geschichte.
Besonders sehenswert ist das Kloster Ilbenstadt, das 1123 als Prämonstratenserkloster gegründet wurde und heute als Basilica minor gilt. In Assenheim beeindruckt das Schloss der Grafen zu Solms-Rödelheim und Assenheim sowie der hohe Siloturm der ehemaligen Mühle. Kaichen ist bekannt für den Steinernen Tisch als historischer Gerichtsplatz, während Bönstadt mit seiner Teichanlage und dem Brunnen lockt. Kulturfeste wie der Karneval in Assenheim und die lokale Novellensammlung „Das Ilbenstädter Dekameron“ prägen das Gemeinschaftsleben.