Sehenswürdigkeiten in Olbernhau

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Museum Olbernhau
Dguendel CC BY 4.0
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Sehenswürdigkeiten in Olbernhau

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Natzschung
Museum Olbernhau

Auf der Karte

Olbernhau liegt im Mittleren Erzgebirge an der Grenze zu Tschechien, eingebettet in die Täler von Flöha und ihren Nebenflüssen. Die Stadt wird wegen ihrer sieben markanten Täler – darunter das Flöhatal und das Bielatal – auch „Stadt der sieben Täler“ genannt. Umgeben ist sie von Bergen, die bis zu 921 Meter Höhe erreichen, wobei der Steinhübel mit 817 Metern den höchsten Punkt auf Olbernhauer Gebiet bildet. Zahlreiche Ortsteile wie Grünthal oder Pfaffroda sind heute Teil der Stadt, die sich über eine weite Fläche erstreckt.

Die ersten Spuren des Ortes reichen ins 13. Jahrhundert zurück, als böhmische Adlige nach Erzen im Flöhatal suchten. Urkundlich erwähnt wurde Olbernhau erstmals im 15. Jahrhundert, doch schon früh prägte der Bergbau die Gegend. Später entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Waffenherstellung, das sogar Gewehre für die sächsische Armee produzierte. Im 19. und 20. Jahrhundert wuchs Olbernhau durch Industrieansiedlungen, darunter eine Brauerei und ein Elektrizitätswerk, das als erstes Sachsens galt.

Heute beeindruckt Olbernhau mit historischen Bauwerken wie der Jugendstil-Villa Tivoli und dem Schloss Pfaffroda, das nach der Eingemeindung zum Stadtgebiet gehört. Die Stadt pflegt enge Partnerschaften mit Städten in Tschechien, Frankreich und Italien. Traditionelle Handwerkskunst wie die Herstellung von Holzspielwaren und Wachsblumen prägt das kulturelle Leben, während die umliegenden Täler Wanderern und Naturliebhabern viel zu bieten haben.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
10.307
Fläche
125,36 km²
Seehöhe
450 m
Bezirk
Erzgebirgskreis

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