Pram liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel auf einer Höhe von 435 Metern und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 20 Quadratkilometern. Die Gemeinde zählt zu den kleineren im Bezirk Grieskirchen und ist von landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt, während nur ein kleiner Teil bewaldet ist. Im Norden und Osten grenzt Pram an Gemeinden des Bezirks Ried, im Westen an eine Gemeinde des Bezirks Schärding.
Die Geschichte Prams reicht bis in die Zeit der Kelten zurück, die das Gebiet vermutlich besiedelten. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens datiert aus dem Jahr 792, doch bereits 893 wurde Pram als Standort einer Pfarre erwähnt. Jahrhundertelang bildete Pram eine Grenzregion zwischen Österreich und Bayern, was zu Konflikten und Zerstörungen führte, etwa während des Bauernkriegs oder der Verpfändung an Bayern. Erst 1779 endete diese Grenzlage, als das Innviertel zu Österreich kam. Im 19. und 20. Jahrhundert erlebte Pram wechselnde Herrschaftsverhältnisse, von bayerischer Besatzung bis zur Eingliederung in den Bezirk Grieskirchen.
Pram zeichnet sich durch historische Bauwerke wie die Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert aus, die im 18. Jahrhundert barock umgestaltet wurde. Das Schloss Feldegg und das Mühlen- und Sägemuseum Furtmühle sind weitere Sehenswürdigkeiten. Kulturell aktiv ist die Marktmusikkapelle Pram, die seit über 130 Jahren besteht, sowie ein Verein, der sich der römischen Geschichte widmet. Die Gemeinde ist zudem ein wichtiger Wirtschaftsstandort mit einem Logistikzentrum und guter Verkehrsanbindung durch die Innkreisautobahn und die Bahnlinie nach Wels und Linz.