Pramet liegt im oberösterreichischen Innviertel, etwa sieben Kilometer südlich von Ried im Innkreis. Die Gemeinde breitet sich am Nordrand des Hausrucks aus, wo das hügelige Land sanft zum Innviertler Hügelland abfällt. Im Süden des Gemeindegebiets entspringt die Oberach, die als Nebenfluss bei Ried in die Antiesen mündet. Der Ort selbst erstreckt sich über etwa vier Kilometer von Nord nach Süd und fünf Kilometer von West nach Ost, wobei Wälder und Felder das Landschaftsbild prägen.
Die Geschichte Pramets reicht bis in die Römerzeit zurück, als hier eine wichtige Straße von Wels nach Burghausen verlief. Schriftlich erstmals erwähnt wird der Ort im Jahr 903, als König Ludwig dem Domkapitel Passau Güter übertrug. Damals gab es bereits eine Mühle und ein Sägewerk, später kamen eine Taverne, eine Brauerei und Fischweiher hinzu. Pramet besaß das Recht, bestimmte Waren wie Brot, Fleisch und Bier zu verkaufen, und diente als Ort für Feiern und Versammlungen. Nach wechselnder Zugehörigkeit zu Bayern und Österreich wurde die Gemeinde 1884 eigenständig.
Heute ist Pramet vor allem durch seine kulturellen Schätze bekannt. Die katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung prägt das Ortsbild, während das Stelzhamermuseum in der alten Volksschule an den Dichter Franz Stelzhamer erinnert, der hier geboren wurde. Ein Badesee in Windischhub lädt zum Verweilen ein. Die Gemeinde verbindet ländliche Tradition mit moderner Infrastruktur, etwa durch die Frankenburger Landesstraße oder die regelmäßige Busverbindung nach Ried.