Eberschwang liegt im oberösterreichischen Innviertel auf etwa 529 Metern Höhe. Der Ort erstreckt sich über rund sieben Kilometer in Nord-Süd- und West-Ost-Richtung und umfasst etwa 40 Quadratkilometer, von denen fast zwei Drittel landwirtschaftlich genutzt werden. Der Fluss Antiesen entspringt hier und prägt die Landschaft. Im Westen grenzt die Gemeinde an den Hausruck, dessen Ausläufer mit dem Schlossberg, Turmberg und Sulzberg die östliche Gemarkung säumen.
Erstmals taucht der Name Eberschwang im Jahr als Rodungsname in einer Urkunde auf. Lange gehörte der Ort zu Bayern, bis er 1779 mit dem Innviertel an Österreich fiel. Nach kurzer Zugehörigkeit zu Bayern während der Napoleonischen Kriege wurde er 1816 endgültig Teil Oberösterreichs. Im 20. Jahrhundert erlebte der Ort wechselnde Zugehörigkeiten, darunter eine Zeit als Teil des Gaues Oberdonau, bevor er 1945 wieder zu Oberösterreich kam.
Das Ortsbild prägen historische Bauwerke wie Schloss Eberschwang und Schloss Mayrhof sowie die gotische Pfarrkirche St. Michael, deren Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Ein besonderes Highlight ist das Naturbad mit biologischer Wasseraufbereitung, das ohne Chemikalien auskommt. Persönlichkeiten wie die Weltreisende Marie Andeßner oder der Moderator Walter Egger stammen aus Eberschwang. Der grüne Dreiberg im Gemeindewappen verweist auf die hügelige Umgebung.