Rimpar liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg, etwa zehn Kilometer nördlich der Stadt. Die Gemarkung erstreckt sich über mehrere Teilflächen, darunter die namensgebende Gemarkung Rimpar mit ihren beiden Einöden Grundmühle und Veitsmühle, während Gramschatz als eigenständiger Gemeindeteil weiter nördlich liegt. Zwischen den Gemarkungen schiebt sich der gemeindefreie Gramschatzer Wald.
Der Ort wurde erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt, sicher aber 1126 als Rimpure urkundlich festgehalten. Im Hochmittelalter prägte ein niederadliges Geschlecht die Geschicke, das eng mit dem Hochstift Würzburg verbunden war. Nach Zerstörungen im Bauernkrieg und später durch Kriege des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Rimpar zu einem lokalen Zentrum mit Marktprivilegien, die seit 1872 mit Jahrmärkten verbunden sind.
Heute ist Rimpar vor allem durch sein historisches Erbe bekannt. Das ehemalige Jagdschloss der Fürstbischöfe und die renovierte Pfarrkirche zeugen von der Vergangenheit. Regelmäßige Märkte, darunter ein neuer Bauernmarkt, beleben das Ortsbild. Die Umgebung mit ihren Gemarkungsteilen und dem umliegenden Wald bietet zudem landschaftliche Reize.