Romont liegt im oberen Glânetal auf einem markanten Hügel im südwestlichen Freiburger Mittelland. Der Ort erhebt sich etwa 781 Meter über dem Meer und ist von einer weiten Talebene umgeben, die von der Glâne durchflossen wird. Im Osten erstreckt sich die Glâne-Ebene, während im Westen und Norden das Tal des Seitenbachs Glaney liegt. Die Gemeinde umfasst neben dem historischen Städtchen auch mehrere Weiler und Einzelhöfe, darunter Les Chavannes und Bossens. Nachbarorte sind unter anderem Villaz und Mézières im Kanton Freiburg sowie Dompierre im Kanton Waadt.
Die Siedlung wurde im 10. Jahrhundert von den Herzögen von Burgund gegründet und trug zunächst den Namen *rotundus mons*, was auf die runde Form des Hügels hinweist. Im 12. Jahrhundert errichteten die Herren von Billens das erste Schloss, bevor Romont 1240 von Peter II. von Savoyen zur befestigten Stadt ausgebaut und mit Marktrecht ausgestattet wurde. Im 15. Jahrhundert wurde der Ort nach der Schlacht von Grandson von den Eidgenossen belagert und gebrandschatzt, bevor er wieder unter savoyische Herrschaft geriet. 1536 stellte sich Romont unter den Schutz Freiburgs, das die Vogtei Romont einrichtete. Nach der Französischen Revolution wurde der Ort Hauptort des Distrikts Glâne.
Romont ist geprägt von seiner mittelalterlichen Altstadt mit einer erhaltenen Umfassungsmauer und dem Schloss, das heute als Sitz der Bezirksverwaltung dient. Ein besonderes Highlight ist das Schweizerische Museum für Glasmalerei, das seit 1981 Besucher anzieht. Wirtschaftlich war der Ort lange von Landwirtschaft und Handwerk geprägt, etwa durch die Herstellung von Sensen oder Glockenguss. Heute beherbergt Romont neben einem Industriegebiet mit Unternehmen der Glas- und Maschinenbauindustrie auch den Waffenplatz Drognens. Die Gemeinde verbindet historische Bauten mit moderner Infrastruktur und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Freiburger Mittelland.