Schmidmühlen liegt in der Oberpfalz, wo sich die Flüsse Vils und Lauterach vereinen. Der Ort gehört zur Metropolregion Nürnberg und ist Teil des Landkreises Amberg-Sulzbach. Mit seinen 24 Gemeindeteilen erstreckt er sich über mehrere Gemarkungen, darunter Emhof und Winbuch.
Erstmals im Jahr 1010 erwähnt, entwickelte sich Schmidmühlen zu einem wichtigen Markt mit eigenem Gericht. Seine wirtschaftliche Blüte verdankte er vor allem dem Eisenhammerwesen und dem Hopfenanbau. Im Spanischen Erbfolgekrieg war der Ort Schauplatz einer Schlacht, in der ein Markgraf tödlich verwundet wurde. Später wechselte er mehrfach die Herrschaft, bis er schließlich in das Kurfürstentum Bayern eingegliedert wurde.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Pfarrkirche St. Ägidius, das Obere Schloss und das Hammerschloss das Ortsbild. Die Wallfahrtskirche auf dem Kreuzberg erinnert an die lange Besiedlungsgeschichte der Region. Noch immer zeugen Spuren des früheren Hopfenanbaus und der Eisenverarbeitung von der industriellen Vergangenheit Schmidmühlens.