Schötz liegt im Kanton Luzern, etwa 28 Kilometer von der Kantonshauptstadt entfernt. Die Gemeinde erstreckt sich von einer Ebene am Westrand des Wauwilermooses bis in hügelige Gebiete westlich der Luthern. Durch den Ort fließt der Dorfbach, auch Mühlenbach oder Sentbach genannt. Im Norden erhebt sich der Wellberg, im Süden folgen Hügel wie der Dachsenberg und der Buttenberg. Seit der Fusion mit Ohmstal reicht das Gemeindegebiet bis zu den Waldgebieten Hängelewald und Lingiwald. Schötz grenzt an Orte wie Alberswil, Willisau und Wauwil.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Altsteinzeit zurück, als Jäger und Sammler in der Region lebten. Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1184 unter dem Namen Scothis, als der Ort unter kaiserlichem Schutz stand. Später gehörte Schötz zu den Habsburgern, bevor es 1407 an die Stadt Luzern verkauft wurde. Während des Bauernkriegs versammelten sich hier 1653 Bauern, um ihre Forderungen zu formulieren. Bis 1798 blieb Schötz Teil der Landvogtei Willisau.
Heute prägen vor allem die Naturlandschaften wie das Wauwilermoos und der Mösliweiher das Bild. Der kleine Weiher entstand aus einem ehemaligen Sumpfgebiet und dient heute als wichtiges Biotop für Tiere und Pflanzen. Die Gemeinde ist bekannt für ihre vielfältige Bevölkerung mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen. Politisch wird Schötz von einem Gemeinderat mit fünf Mitgliedern vertreten, der sich aus Vertretern unterschiedlicher Parteien zusammensetzt.