Schröcken liegt im österreichischen Bundesland Vorarlberg, hoch im Bregenzerwald auf etwa 1269 Metern Höhe. Das Dorf gehört zum Bezirk Bregenz und ist von bewaldeten Hängen und alpinen Flächen umgeben. Im Westen grenzt es an Warth, im Norden an Schoppernau, während im Süden und Osten weitere Gemeinden des Bregenzerwalds und des Lechtals folgen.
Die ersten Siedler kamen um 1300 aus dem Wallis und nannten den Ort zunächst Girsboden. Später erhielt er den Namen Schröcken, der erstmals zu Beginn des 17. Jahrhunderts auftauchte. Politisch wechselte die Herrschaft mehrfach: Nach der österreichischen Übernahme 1453 unterstand Schröcken dem Vogteiamt Bregenz, gehörte später zu Bayern und kehrte schließlich zu Österreich zurück. Ein großer Dorfbrand zerstörte 1863 Kirche und Häuser, doch der Ort wurde wiederaufgebaut.
Heute ist Schröcken vor allem als Wintersportort bekannt und bildet mit Warth eine bedeutende Skiregion. Die Pfarrkirche mit neuromanischem Langhaus und neuromanischem Baldachinaufbau prägt das Ortsbild. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die neugotische Kapelle Mariä Verkündigung in Unterboden. Die Gemeinde ist eingebettet in die alpine Landschaft am Hochtannbergpass und bietet Zugang zu Wanderwegen und Skipisten.