Schwelm liegt im südöstlichen Ruhrgebiet an der Grenze zwischen Westfalen und dem Bergischen Land. Die Stadt ist von den Bergischen Hochflächen im Süden und dem Niederbergisch-Märkischen Hügelland im Norden geprägt. Sie grenzt im Norden an Sprockhövel, im Nordosten an Gevelsberg und im Osten an Ennepetal, während im Westen und Süden Wuppertal anschließt. Die Höhenlagen schwanken zwischen 181 und 352 Metern, wobei die höchsten Punkte im Süden zu finden sind.
Die Stadt blickt auf eine über 500-jährige Geschichte zurück und wurde durch ihre Grenzlage zwischen Westfalen und dem Rheinland geprägt. Als Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises ist sie heute Teil des südlichen Ruhrgebiets. Ihre Entwicklung war über Jahrhunderte hinweg von dieser besonderen Lage zwischen zwei historischen Regionen abhängig.
Bekannt ist Schwelm für seine landschaftliche Vielfalt mit tiefen Bachtälern, Hochflächen und markanten Kalkvorkommen. Im Stadtgebiet finden sich zahlreiche Höhlen, darunter die Erlenhöhle und die Schlosshöhle, die für die regionale Geologie von Bedeutung sind. Die Wälder bestehen vorwiegend aus Buchenbeständen, während im Süden artenreiche Auwälder an den Bächen liegen. Die Schwelme, ein kleiner Bach, durchfließt das Gebiet und mündet in die Wupper.