Sommerach liegt im Nordwesten des unterfränkischen Landkreises Kitzingen, eingebettet in die malerische Weininsel an der Volkacher Mainschleife. Der Ort wird auf mehreren Seiten von Gewässern umgeben: Im Westen und Süden fließt der Main, während im Norden ein Kanal die Gemarkung begrenzt. Nur im Osten ragt das Gebiet über den Kanal hinaus. Nachbarorte sind im Norden die Stadt Volkach mit ihrem Gemeindeteil Hallburg, im Osten Dimbach, im Südosten Schwarzach am Main-Gerlachshausen und im Südwesten Neuses am Berg. Der Kreuzberg, der die Weininsel dominiert, wird mit dem Nachbarort Nordheim am Main geteilt.
Die Geschichte Sommerachs ist eng mit dem Benediktinerkloster Münsterschwarzach verbunden, das über lange Zeit die Grundherrschaft im Ort innehatte. Daneben besaßen auch andere Adelsgeschlechter wie die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach Ländereien hier. Der Weinbau prägt den Ort seit Jahrhunderten und machte ihn zu einer der größeren weinbautreibenden Gemeinden Frankens. Mit dem Sommeracher Katzenkopf besitzt die Gemeinde eine der bekanntesten Weinlagen der Region. Im Jahr 1901 entstand hier die älteste Winzergenossenschaft Frankens.
Sommerach besticht durch seine jahrhundertealte Kulturlandschaft, die als Weininsel bezeichnet wird und vom rebenbestockten Kreuzberg geprägt ist. Der weitgehend erhaltene frühneuzeitliche Ortskern mit seiner katholischen Euchariuskirche und den ehemaligen Amtsgebäuden der Dorfherren zieht Besucher an. Die teilweise noch bestehende Ortsummauerung mit zwei intakten Toren rundet das Bild ab. Mittelpunkt des Festkalenders ist das jährlich gefeierte Altort-Weinfest. Viele Häckerhäuser und die prämierte Ortsstruktur machen den Ort zu einem sehenswerten Ensemble.