Sorico ist ein Ort in der Lombardei, der sich am Ufer des Comer Sees und am Fluss Mera ausbreitet. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Albonico, Bugiallo und Dascio und liegt etwa sechzig Kilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Como. Zu den Nachbarorten zählen unter anderem Gera Lario und Montemezzo.
Die Wurzeln Soricos reichen weit zurück, doch seine heutige Gestalt entstand durch die Zusammenlegung mit der früheren Gemeinde Bugiallo im Jahr 1928. Historisch prägend war die Lage an wichtigen Verkehrswegen, die durch das Tal der Mera führten. Früher lebten die Bewohner vor allem von Landwirtschaft und Handel entlang des Flusses.
Besonders sehenswert sind die Pfarrkirche Santo Stefano mit ihrem alten Glockenturm aus dem 15. Jahrhundert sowie das romanische Kirchlein San Fedelino aus dem 10. Jahrhundert, das mit Fresken geschmückt ist. Auch die Burgruine San Giorgio und der Ponte del Passo zeugen von der bewegten Vergangenheit. Persönlichkeiten wie der Heilige Antonio di Lerino und der Kardinal Tolomeo Gallio prägten den Ort ebenso wie der Partisanenkommandant Pier Luigi Bellini delle Stelle.