St. Pankraz liegt im Traunviertel Oberösterreichs, auf einer Höhe von 535 Metern. Der Ort erstreckt sich über eine Fläche von etwa 47 Quadratkilometern, wobei Wälder den Großteil ausmachen. Nur wenige Siedlungsflächen und Gewässer prägen die dünn besiedelte Landschaft, die im Schnitt acht Einwohner pro Quadratkilometer zählt.
Ursprünglich als „Gschwendt“ bekannt, verdankt der Ort seinen heutigen Namen dem heiligen Pankratius, der als Kirchenpatron verehrt wird. An einem alten Handelsweg gelegen, der Deutschland mit der Adria verband, durchlief die Region verschiedene kulturelle Einflüsse – von Kelten über Römer bis zu Bayern. Später stand St. Pankraz unter der Herrschaft verschiedener Klöster, bis die Bauernbefreiung im 19. Jahrhundert die feudalen Strukturen beendete.
Besonders geprägt ist die Gemeinde durch ihre dichte Bewaldung, die sich auch im Wappen widerspiegelt. Ein Radweg entlang der Teichl führt durch die malerische Umgebung bis zum Hengstpass. Bekannt wurde St. Pankraz auch durch das ehemalige Wilderermuseum, das an die regionale Geschichte erinnerte. Persönlichkeiten wie der Skirennläufer Hannes Trinkl stammen von hier.