Stadtschlaining liegt im Südburgenland am westlichen Abhang des Günser Gebirges. Die Stadt ist Teil des Bezirks Oberwart und wird von fünf Ortschaften geprägt, die zusammen das Gemeindegebiet bilden.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Burg Schlaining verbunden, die im 13. Jahrhundert an einer wichtigen Handelsroute entstand. Im 15. Jahrhundert wurde sie von Andreas Baumkircher ausgebaut und zur Grundlage einer bürgerlichen Siedlung. Später fiel sie an die Familie Batthyány, die den Ort prägte, bis er 1921 zu Österreich kam. Die jüdische Gemeinde, die hier Schutz fand, hinterließ bis heute sichtbare Spuren.
Bekannt ist Stadtschlaining für seine gut erhaltene mittelalterliche Stadtmauer und die Burg, die heute als Europäisches Museum für Frieden dient. Die Synagoge wird als Friedensbibliothek genutzt, und der jüdische Friedhof erinnert an die Vergangenheit. Die Stadt ist zudem Sitz des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung und war Standort der European Peace University.