Stadtsteinach liegt im Nordosten Oberfrankens, eingebettet im Naturpark Frankenwald. Der Ort wird vom Fluss Untere Steinach durchzogen und grenzt an Gemeinden wie Untersteinach und Kulmbach. Als staatlich anerkannter Erholungsort und Unterzentrum hat er eine besondere Bedeutung in der Region.
Erstmals 1151 als „Steinaha“ erwähnt, verdankt der Ort seinen Namen dem Fluss. Über Jahrhunderte gehörte Stadtsteinach zum Hochstift Bamberg und war nach der Zerstörung der Burg Nordeck im Bauernkrieg Verwaltungssitz. Die Stadt erlebte Kriege und Übergriffe, besonders durch die Nähe zur Plassenburg in Kulmbach. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss fiel der Ort 1802 an Bayern und wurde später Sitz eines eigenen Landkreises, der 1972 aufgelöst wurde.
Die Stadt prägt ein historischer Kern mit Marktplatz und katholischer Pfarrkirche St. Michael. Die erhaltene Stadtmauer, die Fronveste und die Burgruine Nordeck zeugen von der bewegten Vergangenheit. Ein Heimatmuseum und regelmäßige Veranstaltungen wie der Fränkische Stammtisch bereichern das kulturelle Leben. Die umgebende Steinachklamm und die traditionellen Mühlen in der Region unterstreichen die landschaftliche und handwerkliche Prägung.