Strážov liegt im Böhmerwaldvorland, eingebettet in das Drosauer Bergland. Der Ort wird vom Drosauer Bach durchflossen, der bei Rovná in die Jelenka mündet. Im Norden und Osten umgeben ihn bewaldete Hügel wie die Chvojová hora und die Úliště, während im Süden der markante Plošina aufragt. Nachbarorte sind Rovná, Javor und Lehom im Norden sowie Lukavice und Brtí im Osten.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr, als Strážov noch zur Feste Opálka gehörte. Im 15. Jahrhundert brachte ein Silberfund einen raschen Aufschwung, der 1524 zur Verleihung der Stadtrechte führte. Doch schon bald danach führte der Rückgang des Silberabbaus zu einem Niedergang, der durch den Dreißigjährigen Krieg noch verschärft wurde. Später prägte die Spitzenklöppelei das Leben, bis eine Fachschule im 19. Jahrhundert gegründet wurde.
Heute ist Strážov vor allem für seine historischen Bauwerke bekannt, darunter die Kirche St. Georg und die Säule des hl. Johannes von Nepomuk auf dem Marktplatz. Auch der jüdische Friedhof am Nordhang der Smrková hora und die Feste Opálka zeugen von der Vergangenheit. Die Umgebung mit ihren alten Bergbaustollen und den umliegenden Hügeln lädt zu Wanderungen ein.