Stubenberg liegt versteckt im oberen Feistritztal, wo die Fischbacher Alpen sanft ins Tal abfallen. Der Hausberg Kulm überragt das Stubenberger Becken, ein schmales, von Bergen umschlossenes Tal, das sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Sieben Bäche fließen hier zusammen, darunter die Feistritz, die den 40 Hektar großen Stubenbergsee speist. Die Gemeinde erstreckt sich über Höhenlagen von 386 bis 1282 Metern und ist von Wäldern und sanften Hügeln geprägt.
Erstmals erwähnt wird der Ort im 12. Jahrhundert, als Otto von Stubenberg eine Burg auf dem Kögerl errichtete. Die Familie prägte über Jahrhunderte die Region, doch Kriege und Aufstände hinterließen ihre Spuren. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg während der Baumkircher Fehde zerstört, und im Zweiten Weltkrieg erlitt Stubenberg Bombenschäden. Wirtschaftlich lebte der Ort lange von der Landwirtschaft, bis im frühen 20. Jahrhundert mit den Feistritzwerken die Stromversorgung ausgebaut wurde.
Heute ist Stubenberg vor allem als Naherholungsgebiet bekannt, dank des Sees und des Bundessportzentrums Schloss Schielleiten. Die Schlösser Herberstein mit seinem Tierpark und Stubenberg selbst laden zu Besichtigungen ein. Regelmäßig finden hier Feste und Tagungen statt, etwa ein internationales Symposium zum Gesundheitswesen oder eine Tierärztetagung. Die malerische Landschaft mit ihren Wäldern und dem See macht den Ort zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Erholungssuchende.