Pöllauberg liegt im Joglland, etwa zehn Kilometer westlich von Hartberg und 38 Kilometer nordöstlich von Graz. Die Gemeinde gehört zum Naturpark Pöllauer Tal und erstreckt sich oberhalb von Pöllau am linken Ufer der Pöllauer Safen, die von Zuflüssen wie dem Rauschbach gespeist wird. Der höchste Punkt ist der Masenberg mit über 1200 Metern. Die heutige Gemeinde entstand 1968 durch die Zusammenlegung von Oberneuberg, Unterneuberg und Zeil-Pöllau.
Die Geschichte Pöllaubergs beginnt mit einer Schenkung Markgraf Leopolds an Wulfing von Stubenberg um 1125 bis 1128. Dieser begann mit der Besiedlung der Berghänge. Im 17. Jahrhundert wurde hier eine Schule gegründet, später entstand eine eigene Pfarre. Die Gemeinde gehörte lange zu Oberneuberg, bevor sie 1818 eine eigenständige Gemeinde im Bezirk Pöllau wurde.
Pöllauberg ist vor allem als Wallfahrtsort bekannt. Die Wallfahrtskirche Maria Pöllauberg geht auf eine romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert zurück und wurde später gotisch erweitert. Besonders sehenswert sind das zweischiffige Langhaus mit Kreuzrippengewölbe und der barocke Hochaltar. Die Filialkirche hl. Anna, einst die erste Marienkapelle, ergänzt das Ensemble. Die Gemeinde wurde mehrfach als schönstes Blumendorf ausgezeichnet und ist Teil des Naturparks Pöllauer Tal.