Stummerberg liegt im mittleren Zillertal, oberhalb von Stumm, an den Hängen beiderseits des Märzenbachs. Die Streusiedlung besteht aus den Ortsteilen Gattererberg, Stummerberg und Kleinstummerberg, wobei das Gemeindeamt in der Nachbargemeinde Stumm untergebracht ist. Der Märzengrund öffnet sich zu einem weiten Almengebiet, während der Großteil der Fläche aus Almland und Wald besteht.
Erstmals erwähnt wird Stummerberg zwischen 1125 und 1129 als „apud Cilerstal in monte supra Stumme“. Damals erhielt das Stift Herrenchiemsee einen halben Hof vom Salzburger Erzbischof. Die Höfe am Stummerberg und Gattererberg dienten als Schwaighöfe und lieferten Naturalien. Die Holztrift aus dem Märzengrund war für die Schmelzhütten des Tals von Bedeutung. Im Jahr 1775 gehörte Stummerberg zur Gemeinde Ahrnbach, bevor es 1849 mit Gattererberg und Kleinstummerberg zur heutigen Gemeinde vereint wurde.
Besonders prägend ist der Waldreichtum der Gemeinde, der im Wappen durch einen grünen Sparren symbolisiert wird. Die Almlandschaften und die historische Holztrift prägen das Bild. Wirtschaftlich spielt die Bauwirtschaft eine zentrale Rolle, während viele Bewohner in anderen Gemeinden arbeiten. Die Stromversorgung wurde erst in den 1940er Jahren flächendeckend ausgebaut.