Svidník liegt im breiten Tal der oberen Ondava, wo sich dieser Fluss mit der Ladomirka vereint. Eingebettet ist die Stadt in die sanften Hänge des Ondauer Berglandes, das zu den Niederen Beskiden gehört. Nur etwa 20 Kilometer nordöstlich entfernt führt der Duklapass über die Karpaten, einer der niedrigsten Pässe dieses Gebirges. Das Stadtzentrum befindet sich auf 230 Metern Höhe und ist von Prešov, Košice und Bratislava aus gut erreichbar.
Die Wurzeln von Svidník reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als die älteren Ortsteile erstmals urkundlich erwähnt wurden. Beide Siedlungen an der Ladomirka litten unter Bränden während der Winterschlacht in den Karpaten und später unter den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Erst 1944 wurden sie zur heutigen Stadt vereint, die sich nach dem Krieg von einem landwirtschaftlich geprägten Ort zu einem industriellen Zentrum entwickelte.
Besonders sehenswert ist das Museum der ukrainischen Kultur mit einer historischen Holzkirche im Freilichtbereich. Dazu kommen mehrere Kirchen unterschiedlicher Konfessionen und ein militärhistorisches Museum zur Schlacht am Duklapass. Im Stadtbild fällt ein Denkmal für Ludvík Svoboda auf, und der Ort pflegt Partnerschaften mit Städten in Tschechien, Polen und der Ukraine.