Svojšín liegt im Westen Tschechiens, eingebettet in die Hügellandschaft des Plzeňský kraj. Auf 406 Metern Höhe mündet der Černošínský potok in die Mies, und der Ort ist nur wenige Kilometer von Stříbro entfernt. Die Eisenbahnlinie nach Planá führt direkt am Dorf vorbei.
Erstmals tauchte der Ort 1176 als Svaysin in den Aufzeichnungen auf, kurz darauf entstand die Peter- und Paulskirche. Im 14. Jahrhundert teilte sich der Ort in zwei Hälften: Oberschweißing mit Kirche und Burg sowie Unterschweißing am gegenüberliegenden Miesufer. Über Jahrhunderte wechselten die Besitzer, darunter die Familie Příchovský, die im 16. Jahrhundert das Schloss errichten ließ. Nach verschiedenen Adelsgeschlechtern kam es schließlich an die Familie Juncker-Bigatto, die es bis 1945 bewirtschaftete.
Heute prägen das barocke Schloss und seine renovierte Parkanlage das Ortsbild. Die Peter- und Paulskirche mit ihrer historischen Bedeutung steht ebenso unter Schutz wie die nahen Ruinen der Burg Volfštejn auf dem Vlčí hora. Persönlichkeiten wie der Erzbischof Anton Peter Příchovský oder der Schriftsteller Clemens Graf von Podewils-Juncker-Bigatto verbinden den Ort mit überregionaler Geschichte.