Teba liegt versteckt zwischen zwei sanften Hügeln in der andalusischen Provinz Málaga, etwa drei Viertelstunden von der Küste entfernt. Auf rund 550 Metern Höhe breitet sich der Ort in einer bergigen Landschaft aus, die von Olivenhainen und Weinbergen geprägt ist. Das Klima ist im Winter mild, im Sommer jedoch oft drückend heiß, während der Regen sich auf die kühleren Monate konzentriert.
Frühe Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, doch erst die Mauren prägten den Ort nachhaltig. Sie errichteten eine Festung namens Hisn Atiba, deren Name sich bis heute im Stadtnamen erhalten hat. Im Mittelalter wurde Teba zum Schauplatz blutiger Schlachten, darunter ein Gefecht, an dem schottische Ritter teilnahmen. Nach der Reconquista übernahm der Santiago-Ritterorden die Herrschaft und förderte den Aufbau des Ortes.
Heute ist Teba vor allem für seine maurische Burgruine bekannt, deren Bergfried weithin sichtbar über den Dächern thront. Die barocke Kirche Santa Cruz la Real beeindruckt mit mächtigen Marmorsäulen, und das historische Museum zeigt Funde aus der Frühzeit der Besiedlung. Ein besonderes Highlight ist das Käsesortiment, das jedes Jahr auf der Käse-Messe präsentiert wird. Nicht weit entfernt lädt eine Schlucht mit ehemaliger Mühle zu Spaziergängen ein.