Álora liegt in Andalusien, etwa vierzig Kilometer nordwestlich von Málaga, auf einem Hügel am Rand der Sierra de Tolox. Von dort aus blickt die Stadt über ein fruchtbares Tal, in dem Mais, Dattelpalmen und Zuckerrohr gedeihen. Heiße Schwefelquellen und maurische Ruinen prägen das Bild der Stadt, die zudem für ihren lokalen Brandy bekannt ist.
Erstmals erwähnt wurde Álora in maurischer Zeit, als die Region unter islamischer Herrschaft stand. Die strategische Lage auf dem Hügel machte den Ort zu einem wichtigen Punkt in der Landschaft, was sich auch in den erhaltenen Spuren der Vergangenheit widerspiegelt. Später entwickelte sich die Stadt zu einem Rückzugsort für wohlhabende Bewohner der nahen Großstadt, die das milde Klima im Sommer schätzen.
Heute ist Álora vor allem für seine malerische Altstadt und die umliegenden Schwefelquellen bekannt. Die maurischen Relikte erzählen von einer bewegten Geschichte, während die fruchtbaren Felder im Tal auf die landwirtschaftlichen Traditionen hinweisen. Die Stadt bleibt ein beliebter Ort für Erholungssuchende aus der Region.