Thomasberg liegt im Industrieviertel Niederösterreichs, eingebettet zwischen zwei Hügelketten. Im Norden steigt das Gelände zur Kaltenberger Höhe auf, während im Süden der Edlitzbach durch das Gebiet fließt und bis zum Kühriegel reicht. Die Gemeinde erstreckt sich über fast dreißig Quadratkilometer, wobei Wälder und Felder etwa gleich große Flächen einnehmen.
Erstmals taucht der Ort 1192 in Urkunden auf, als ein Zeuge namens Otto de Domesperge für den Babenbergerherzog Leopold VI. auftrat. Eine Burg entstand wenig später, doch schon im 17. Jahrhundert wurde sie nicht mehr genutzt und verfiel allmählich. Lange Zeit prägte die Landwirtschaft das Bild, bis sich im 20. Jahrhundert Handwerk und Handel stärker ausbreiteten.
Heute ist Thomasberg vor allem für seine ländliche Idylle bekannt, durchzogen von Wanderwegen zu den höchsten Punkten. Die Burgruine erinnert an die mittelalterliche Vergangenheit, während moderne Infrastruktur wie die nahe Südautobahn die Anbindung sichert. Ein Kindergarten und ein aktives Vereinsleben zeigen die lebendige Gemeinschaft.