Zöbern liegt im Industrieviertel Niederösterreichs, wo der Schlager Bach in den Zöbernbach mündet. Auf etwa 591 Meter Höhe erstreckt sich die Gemeinde über rund 32 Quadratkilometer, wobei fast gleich große Flächen bewaldet und landwirtschaftlich genutzt werden. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern und Feldern, die sich im Wechselgebiet abwechseln.
Der Name Zöbern geht auf einen alten Begriff für feuchte, milchfarbene Gewässer zurück und verweist auf die wasserreiche Umgebung. Schon in der Antike gehörte das Gebiet zu Pannonien, später entwickelte es sich als ländliche Siedlung. Wirtschaftlich lebte die Gemeinde lange von Landwirtschaft und Viehzucht, später kamen Handwerk und Gastronomie hinzu. Ein besonderer Rohstoff ist Kaolin, das hier vorkommt.
Besonders bekannt ist Zöbern für seine katholische Pfarrkirche zum hl. Georg und die Burgruine Ziegersberg. Das Gemeindewappen zeigt einen Drachen, der an den Schutzheiligen erinnert, sowie den Zöbernbach als Symbol für den Ortsnamen. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Ernst Ferstl sind mit dem Ort verbunden. Ein modernes Wahrzeichen ist die Oldtimer-Autobahnraststation, die Besucher anzieht.