Třemešné liegt im Westen Tschechiens, eingebettet in den Český les, auch Oberpfälzer Wald genannt. Der Ort befindet sich etwa vier Kilometer nördlich von Bělá nad Radbuzou und wird vom Kamenný vrch überragt, einem 739 Meter hohen Berg. Die Höhe des Dorfes beträgt 510 Meter über dem Meeresspiegel. Eine Eisenbahnlinie verbindet Třemešné mit Domažlice und Tachov.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1436, doch vermutlich entstand er bereits im 12. Jahrhundert als Teil der sogenannten Chodendörfer um Pfraumberg. Im 16. Jahrhundert war Třemešné in den Chodenprozess verwickelt, einen Konflikt zwischen den Choden und den Herren von Schwanberg. Später wechselte der Ort mehrfach den Besitzer, bis er 1656 an die Herrschaft Hostau fiel. Bis 1848 blieb er dieser unterstellt, danach wurde er eine eigenständige Gemeinde.
Třemešné besteht aus mehreren Ortsteilen wie Bezděkov, Dubec und Nová Ves, die heute zur Gemeinde gehören. Früher gab es hier eine kleine Kapelle der Jungfrau Maria, die jedoch 1982 wegen Verfalls abgerissen wurde. Das Dorf war lange Zeit nach Heiligenkreuz, Weißensulz und Tutz eingepfarrt. Nach dem Münchner Abkommen wurde Třemešné dem Deutschen Reich angeschlossen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Bischofteinitz.