Vechta liegt im Oldenburger Münsterland, mitten zwischen Bremen, Oldenburg und Osnabrück. Im Südosten des Stadtgebiets erstreckt sich das Große Moor, ein seltenes Hochmoor, das über den Vechtaer Moorbach in Richtung Hase entwässert. Die Stadt wird von der Ems-Hunte-Geest im Norden und den Dammer Bergen im Süden geprägt, während Flüsse wie die Schlochter Bäke und der Hagener Bach das Gebiet durchziehen.
Erstmals erwähnt wurde Vechta im 11. Jahrhundert, als Bischof Benno II. von Osnabrück eine Burg errichten ließ und der Ort Stadtrechte erhielt. Im Mittelalter war Vechta ein wichtiger Übergang über den sumpfigen Moorbach entlang der Rheinischen Straße, einem bedeutenden Handelsweg. Später wechselte die Herrschaft mehrfach, darunter zwischen dem Hochstift Münster und dem Herzogtum Oldenburg, bevor es Teil des heutigen Niedersachsen wurde.
Heute ist Vechta eine Universitätsstadt und Mitglied im Städtequartett mit Damme, Diepholz und Lohne. Das Große Moor und die umliegenden Feuchtgebiete bieten Lebensraum für Wiesenvögel und Amphibien. Die Stadt engagiert sich in Renaturierungsprojekten, um Gewässer und Moore ökologisch aufzuwerten.