Bakum liegt im Oldenburger Münsterland am Südrand der Cloppenburger Geest, einer flachen Landschaft mit Höhen zwischen 25 und 38 Metern. Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort und zwölf weiteren Ortsteilen wie Lüsche, Carum oder Vestrup. Sie grenzt im Norden an Langförden, im Westen an Lohne und Dinklage sowie im Süden an Essen und Cappeln.
Die erste Kirche entstand hier bereits in der Zeit der Christianisierung durch Karl den Großen, als von Visbek aus Missionssprengel gegründet wurden. Früheste Bauernhöfe sind aus dem 9. und 10. Jahrhundert überliefert, etwa in Elmelage oder Carum. Der Name entwickelte sich von Becheim über Bachum zu Bakum, und bis ins 13. Jahrhundert gab es neun Adelssitze, darunter die zerstörte Lohburg in Lohe. Später gingen Güter wie Bakum oder Daren in bürgerliche Hände über.
Prägend ist die katholische Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist mit ihren Filialkirchen in Vestrup, Lüsche und Carum. Die evangelischen Christen nutzen die Gethsemane-Kirche, eine Notkirche des 20. Jahrhunderts. Die flache, von Bächen und Kanälen durchzogene Landschaft mit Feuchtwiesen und Renaturierungsprojekten wie dem Polder Lüsche prägt das Bild.