Vinça liegt in den östlichen Pyrenäen am Fluss Têt, wo dieser zum Lac de Vinça aufgestaut wird. Die Gemeinde befindet sich etwa 32 Kilometer westlich von Perpignan und ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben, darunter Arboussols im Norden und Marquixanes im Westen. Die Landschaft ist geprägt von den Ausläufern des Gebirgszugs und dem Wasser des Sees.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Quellen, ohne dass ein genaues Datum genannt wird. Vinça entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg als Siedlung am Fluss, der sowohl als Verkehrsweg als auch als Ressource diente. Die Gemeinde war lange Zeit ein lokaler Knotenpunkt, was sich auch in der heutigen Verkehrsanbindung widerspiegelt: Die Route nationale 116 durchquert das Gebiet, und ein Bahnhof verbindet Vinça mit der Bahnstrecke nach Villefranche-de-Conflent.
Besonders sehenswert sind die Kirche Saint-Julien-et-Sainte-Baselisse, die als historisches Monument klassifiziert ist, sowie die ehemalige Priorei Saint-Pierre in Belloch. Weitere Kulturdenkmäler sind ein spätmittelalterliches Kreuz, ein Friedhofskreuz und das frühere Kapuzinerkonvent, das heute von Karmelitinnen genutzt wird. Der Stausee am Têt prägt das Ortsbild und bietet Erholungsmöglichkeiten in der Umgebung.