Weißenberg liegt in der sächsischen Oberlausitz, eingebettet im Oberlausitzer Gefilde. Nördlich erhebt sich der Strohmberg, während das Löbauer Wasser durch die Landschaft fließt. Die Stadt grenzt an Malschwitz und Hohendubrau im Norden, an Vierkirchen im Osten sowie an Löbau im Südosten und Kubschütz im Westen.
Die Gründung der Stadt geht auf den böhmischen König Ottokar I. um 1228 zurück, als sie unter dem Namen Wizenburg erstmals erwähnt wurde. Im 17. Jahrhundert konnte sich Weißenberg von adliger Herrschaft freikaufen, blieb jedoch lange ein vorwiegend sorbisch geprägter Ort. Im 19. Jahrhundert verlor die sorbische Sprache an Bedeutung, doch die Stadt bewahrt bis heute ihre Zugehörigkeit zum sorbischen Siedlungsgebiet.
Besonders sehenswert sind das Schloss Drehsa, die Kirche in Weißenberg und das Museum Alte Pfefferküchlerei, das die traditionelle Herstellung von Pfefferkuchen zeigt. Die Umgebung bietet mit ihren Ortsteilen wie Kotitz, wo ein Jan-Kilian-Denkmal steht, und Wurschen, das mit einem Triumphbogen in Paris verbunden ist, weitere historische Spuren. Persönlichkeiten wie der sorbische Maler Měrćin Nowak-Njechorński oder der Widerstandskämpfer Paul Bukowski prägen das Bild der Stadt.