Wildendürnbach liegt im nördlichen Weinviertel nahe der tschechischen Grenze, etwa zehn Kilometer östlich von Laa an der Thaya und 25 Kilometer nördlich der Bezirkshauptstadt Mistelbach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über rund 54 Quadratkilometer, wobei der Großteil aus landwirtschaftlich genutzten Flächen besteht und etwa zwölf Prozent bewaldet sind. Die Gemeinde gliedert sich in vier Ortschaften: Alt-Prerau, Neuruppersdorf, Pottenhofen und Wildendürnbach selbst.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1267 als Durrenpach, doch bereits um das Jahr 1000 förderten die Grafen von Plain die Ansiedlung von Bauern in der Region. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Gegend Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Wehrmacht und Roter Armee. Dabei wurden zahlreiche Gehöfte durch Bombenangriffe zerstört, und in mehreren Orten kamen Zivilisten ums Leben. Nach Kriegsende blieb die Bevölkerungszahl lange rückläufig, stabilisierte sich aber seit der Jahrtausendwende.
Die Gemeinde beherbergt mehrere historische Bauwerke wie die katholische Pfarrkirche hl. Petrus in Wildendürnbach, die Filialkirche Mariahilf in Neuruppersdorf und die Pfarrkirche hl. Florian in Pottenhofen. Besonders bekannt ist die Kellergasse am Galgenberg, die 2013 zur niederösterreichischen Kellergasse des Jahres gekürt wurde. Sportlich prägen Vereine wie der UFC Wildendürnbach und der USC Neuruppersdorf das Gemeindeleben, während ein neues Arzthaus im Zentrum die medizinische Versorgung sichert.